Wir distanzieren uns zunehmend von unseren eigenen Emotionen, wenden uns von den Stimmen ab, die in unserem Inneren schreien, und richten den Blick nach außen, als lägen die Antworten irgendwo weit entfernt.
Doch welche Möglichkeiten könnten sich eröffnen, wenn wir den Mut hätten, über unseren eigenen Kopf hinauszugehen? Was wäre, wenn wir die Welt – sowohl die innere als auch die äußere – mit Neugier annehmen würden, selbst angesichts der größten Widrigkeiten. Vielleicht würden wir Klänge entdecken, die darauf warten, gehört, akzeptiert und zum Leben erweckt zu werden. Wie klingen sie? Und wie klingt die Angst, die verzweifelt versucht, sie zum Schweigen zu bringen?
Die Idee zu diesem Projekt entstand im Rahmen eines TONALi Labs und geht auf einen lange gehegten Wunsch zurück, ein Konzert ausschließlich für Oboe zu entwickeln, das jedoch über die traditionellen Grenzen des Instruments hinausgeht. Im Zentrum steht die Erweiterung der Schreibweise für Oboe – von Improvisation bis hin zur Arbeit mit Elektronik – und die Erkundung neuer klanglicher und expressiver Dimensionen.
Das Projekt wurde bereits beim ZIMMT in Leipzig sowie im Rahmen des Naxos Hallenkonzert präsentiert und anschließend finanziell unterstützt durch das Stipendium #MusikerZukunft der Deutsche Orchesterstiftung.
»(...) What Patricia and Chiara created was a great symbiosis of music and light that was equal parts introspective and spectacle. Who knew the humble oboe could be so enlightening!«
Teagan Brucker (Besucherin)






Beteiligte Künstler*innen
→ Chiara Stuto (Szenografin)
Chiara Stuto ist Szenografin und VJ based in Leipzig mit Fokus auf Bühnen- und Videokonzepten für Theaterproduktionen und Tanzperformances - darunter Projekte am Schauspiel Leipzig, LOFFT - Das Theater, Festspielhaus HELLERAU und Theaterhaus Jena, oftmals in Zusammenarbeit mit M.over Company. Sie studierte Szenografie an der Hochschule Hannover für Design und Medien und arbeitete anschließend am Schauspiel Leipzig als Ausstattungsassistentin. Darüber hinaus wirkt sie als Szenenbildnerin, Ausstatterin und Requisiteurin für Musikvideodrehs, Werbe-, Image- und Kinospielfilme - sowie für Ausstellungsprojekte beispielsweise am Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. Ihre Expertise als VJ sind kreative Licht- und Videokonzepte in Form von Live Visuals und Videomappings auf diversen kulturellen Veranstaltungen wie zum Beispiel beim Nachtdigital Festival.

Repertoire
Repertoire:
Musik für Oboe/englisches Horn & Electronics
Alyssa Morris Ruminations
Diana Syrse Asylum
Jacob TV Garden of Love
Mary Jane Leach Xantippe's Rebuke
→ Experimental, Neue Musik, Performance, Video-Kunst, Improvisation
Partner*innen

