Charlotte Schetelich fand bereits mit fünf Jahren ihren Weg zur Musik und hat seitdem nicht mehr damit aufgehört, zu musizieren. Ihre Inspiration findet sie in einem lebhaften Zusammenspiel aus Schönheit und Lust, aus Orten, Filmen und künstlerischen Ikonen: sei es die Komik Charlie Chaplins, die Spannung Hitchcocks, La Bohéme, Schwanensee oder Venedig und das Meer. In diesen Dingen findet und spürt sie diese besondere Seligkeit, mit der sie auch ihr Publikum berühren möchte.

Wo das Musiker*innen-Dasein aufhört und der Rest anfängt, ist für Charlotte eine wiederkehrende Frage. Wenn sie nicht gerade als Sängerin unterwegs ist, greift sie regelmäßig zur Kamera. Und wenn die Zeit es zulässt, verschlägt es sie in Kinos, Theater, Museen oder Bars – dort, wo Geschichten und Begegnungen warten.

Vita

Charlotte Schetelich ist mehrgleisig unterwegs. Sie arbeitet als Sängerin, Darstellerin, im Konzertdesign und im Bereich Regie.

Charlotte wuchs mit der Konzert- und der Opernbühne auf. Im Alter von 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht und kam in den Kinderchor der Komischen Oper Berlin. Sie wurde mehrfache Preisträgerin des Steinway-Klavierwettbewerbs für Kinder und Jugendliche und gewann 2014 den deutsch-polnischen Scharwenka-Klavierwettbewerb.

Mit 16 Jahren wurde sie im Fach Gesang Jungstudentin am Julius-Stern-Institut Berlin. Von 2015 bis 2023 studierte sie an der Universität der Künste Berlin im Bachelor und Master Operngesang. Während ihres Studiums war sie zeitweise Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft und seit 2021 ist sie Stipendiatin der Stiftung Prima La Musica. Sie war in klassischen Opernproduktionen zu sehen, wie 2022 im UNI.T Berlin als Susanna in W. A. Mozarts „Le nozze di Figaro“ (Regie: Isabel Hindersin). 2023 machte sie aber auch einen ersten Schritt in Richtung spartenübergreifendes Musiktheater und war im Festspielhaus Klein Leppin in Mischa Spolianskys Revue „Wie werde ich reich und glücklich?“ als Marie zu erleben (Regie: Mira Ebert). Auch als Konzertsängerin ist sie zu hören, wie zuletzt im Oktober 2025 bei der Verleihung des Albert-Schweitzer-Preises in der Gedächtniskirche Berlin.

Charlotte zieht es aber auch auf die andere Seite der Bühne. Sie mag es zu gestalten und packt gerne mit an. Seit 2019 arbeitet sie daher auch als Inspizientin, Abendspielleitung, Regieassistentin und im Bereich Regie, wie an der Neuköllner Oper Berlin bei „Der Preis ist heiß“ (Premiere am 17.1.2025), am Deutschen Theater Berlin bei Nikolaus Habjans „Schicklgruber“ (Premiere 28.5.2025) oder wie zuletzt am Theater Basel bei Herbert Fritschs „Macbeth“ (Premiere am 22.1.2026). Seit Sommer 2025 ist sie auch als freie Mitarbeiterin bei 1:1 Concerts tätig – sowohl als Sängerin als auch im Team.

Sie ist Alumna der TONALi-Bühnenakademie und geht ihrem großen Interesse nach, neue Wege zu finden, klassische Musik auf die Bühne und unter Menschen zu bringen. Im Herbst 2023 war sie in einem TONALi-Showcase auf dem Beethovenfest Bonn als Sängerin zu erleben. Charlotte hat großes Interesse daran, klassische Musik mit Film zu verbinden. Im Winter 2023 bekam sie im TONALi-Saal Hamburg dafür zum ersten Mal den Raum und zeigte ihre „Träumerei“, ihr erstes eigenes transmediales Konzertformat mit Musik und Film.

Im Frühling 2026 bringt sie ihr Format „MORGEN – EIN TRAUM“ in Berlin zur Premiere. Dabei handelt es sich um ein Konzertformat, dessen Herzstück ein Musikfilm ist (Regie & Produktion: Charlotte Schetelich, Director of Photography: Claudia Schroeder). Damit gibt sie ihr Debüt als Regisseurin.