Tags
Konzertformat
Performance
Forschung
Community-Projekt
Vermittlungsformat

Künstler*innen
Patrícia Pinheiro

Länge
60 Minuten

Datum
13.04.2025

Links
Website Patricía Pinheiro
Instagram Pratrícia Pinheiro
Website À Mesa
Instagram À Mesa

Videos
Leonardo Patrício

À Mesa ist ein Projekt der künstlerischen Forschung, das mit dem Ziel entstanden ist, zeitgenössische und experimentelle Musik in einen direkten Dialog mit lokalen Gemeinschaften in Portugal zu bringen.

Das Projekt findet in ländlichen Regionen statt und basiert auf interdisziplinären Residenzen, die in Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen und Akteurinnen organisiert werden.
Zentrale Ziele sind die Stärkung der Beziehungen zwischen Künstlerinnen und Gemeinschaften, die Vermittlung zeitgenössischer Musik in einer für den lokalen Kontext relevanten Form sowie die Verlagerung künstlerischer Produktion in einen sozialen und gemeinschaftsnahen Rahmen. Der gemeinsame Arbeitsprozess erzeugt einen wechselseitigen Impact: Künstler*innen reflektieren und erweitern ihre Praxis, während sich die Gemeinschaft in einer zeitgenössischen, bedeutungsvollen Kunstform wiederfinden kann.

Das Projekt besteht aus einer Woche Residenz sowie einer Abschlussperformance von ca. 60 Minuten.

»À Mesa brachte Neuheit nach Celorico: ein Tisch, echte Begegnungen und Geschichten aus der Region. Ein einfaches, aber innovatives Konzept, das den sozialen Austausch fördert.«

Rute, Teilnehmerin an den Gesprächen von À Mesa

»Die Erfahrung war eine große Überraschung! Die Spontaneität bringt eine Kreativität in uns hervor, von der wir glaubten, sie nicht zu haben.«

Bahuto, Teilnehmer von À Mesa und eines Workshops mit der Blaskapelle
Impressionen der öffentlichen Präsentation – Casa da Terra – 12.04.2025
Impressionen der öffentlichen Präsentation – Casa da Terra – 12.04.2025
Testimonials

— Hugo Nascimento, anwesend bei der Abschlusspräsentation

„Ein Lob auf die Ruralität: Durch Musik sowie ländliche und konzeptuelle Klänge wird etwas Magisches transportiert, das Erinnerungen, Erfahrungen und Lebensrealitäten der lokalen Bevölkerung heraufbeschwört. Etwas ebenso Sinnliches, das die Sinne inspiriert. Die Freude der beteiligten Menschen, über Grenzen hinaus. Ein Projekt, das wiederholt werden sollte.“

— Bahuto, Teilnehmer von À Mesa und eines Workshops mit der Blaskapelle

„Die Erfahrung war eine große Überraschung! Die Spontaneität bringt eine Kreativität in uns hervor, von der wir glaubten, sie nicht zu haben. Das Jetzt entlockt uns die ehrlichste Reaktion, da keine Zeit zum Ausarbeiten bleibt. Der Wunsch, es zu wiederholen, verblasst, da es unwiederholbar ist, und macht dem Wunsch Platz, es erneut zu tun.

Wenn wir all diese Fragen in den Alltag übertragen, können wir entweder in einen komplexen inneren Konflikt geraten oder einfach aufhören zu erwarten, dass alles um uns herum perfekt ist, und entspannen. Die Tage wiederholen sich nicht, sie beginnen neu. Ich kann sagen, dass dies die künstlerische Ausdrucksform war, die mich bis heute am meisten bewegt hat. Danke!“

— Rute, Teilnehmerin an den Gesprächen von À Mesa

„À Mesa brachte Neuheit nach Celorico: ein Tisch, echte Begegnungen und Geschichten aus der Region. Ein einfaches, aber innovatives Konzept, das den sozialen Austausch fördert.“

— Ana, Teilnehmerin von À Mesa

„Ich erinnere mich genau an die Neugier, die in mir geweckt wurde, als ich in Celorico de Basto ein Plakat sah, das eine Initiative ankündigte, bei der unbekannte Menschen an einem Tisch zusammenkamen. Da ich Teil des Teams ‚comida aquecida‘ war, bereitete ich gleich eine Tupperdose vor, um sie zum Mittagessen mitzunehmen.

Wie groß war meine Überraschung, als mir klar wurde, dass sie nur für sehr kurze Zeit unbekannt blieben, denn schon nach wenigen Augenblicken sprachen wir miteinander, als würden wir uns seit Jahren kennen. Das Teilen von Geschichten und Wissen zwischen mehreren Generationen war sehr schön und wurde diesem guten portugiesischen Brauch, sich am Tisch zu versammeln, ohne Zweifel gerecht.“

Weitere Informationen

In der ersten Edition wirkten mit:

→ Patrícia Pinheiro (Künstlerische Leitung)
→ Ema Ferreira (Produktion / Komposition)
Inês Luzio (Musik)
→ Teresa Costa (Musik)

In enger Zusammenarbeit mit lokalen Musiker*innen und Akteur*innen aus der Region mit einem Schwerpunkt auf Community-Arbeit.

Musikalisch bewegt sich das Projekt zwischen zeitgenössischer, experimenteller, improvisierter und traditioneller sowie ortsbezogener Klangpraxis.

Partner*innen

»Ich erinnere mich genau an die Neugier (...) als ich in Celorico de Basto ein Plakat sah, das eine Initiative ankündigte, bei der unbekannte Menschen an einem Tisch zusammenkamen (...) schon nach wenigen Augenblicken sprachen wir miteinander, als würden wir uns seit Jahren kennen.«

Ana, Teilnehmerin von À Mesa